Ihr wichtigstes Hemd - das Oxford

Ihr wichtigstes Hemd - das Oxford

Manche Kleidungsstücke werden nur für einen begrenzten Zeitraum genutzt und verschwinden dann ganz schnell wieder von der Bildfläche. Andere bleiben uns erhalten und entwickeln sich zu zeitlosen Klassikern. Hierunter zählen beispielsweise Blue Jeans, der Blazer und Brogue-Schuhe, die heute noch genauso im Trend liegen wie zu ihrer Entstehungszeit. Ein weiteres in der Reihe dieser zeitlosen Kleidungsstücke ist das Oxford-Hemd. Es wurde vor über hundert Jahren erfunden und macht seitdem das Fundament einer jeden Herrengarderobe aus.

Darum ist das Oxford-Hemd das wichtigste Hemd in Ihrem Kleiderschrank

Die Geschichte des Oxford-Hemds führt uns von Schottland über die US-amerikanische Ostküste bis nach Indien. Heute gehört das Oxford-Hemd zur Basisausstattung einer jeden guten Herrengarderobe. Wie so viele andere Bekleidungs-Designs wurde das Oxford-Gewebe ursprünglich in Schottland als formelle Alternative entworfen, war aufgrund seiner Haltbarkeit und des angemessenen Preises jedoch schnell bei einem breiten Publikum beliebt. Und auch unter den im kolonialen Indien stationierten Engländern, die die Funktionalität dieses Gewebes beim Polospiel entdeckten, wurde es schnell populär: Das Oxford-Hemd ist perfekt für das heiße Klima Indiens geeignet, weil sein Stoff atmungsaktiv ist und somit kühl hält, aber dennoch gleichzeitig stets angemessen kleidet.

Das Oxford-Hemd in den Staaten - die Einführung des Button-down

In den Staaten eingeführt, wurde das Oxford-Hemd schnell mit der Ivy League und der Preppy-Mode assoziiert, wo man es als genau das formelle Hemd verwendete, als das es ursprünglich entworfen worden war. Darüber hinaus verbreitete sich der Button-down-Kragen - ein smartes Extra, das von englischen Polospielern genutzt wurde, um sich den Kragen aus dem Gesicht zu halten. Ein gewisser John E. Brooks brachte diese Idee von einem England-Besuch mit in die Staaten und begann dort mit der Produktion des ersten Oxford Cloth Button Down Shirt - OCBD, das heute zu den beliebtesten Looks für ein Oxford-Hemd gehört.

Es war seine einzigartige Kombination aus einem strapazierfähigen Hemd, das sowohl mit Krawatte und Jackett als auch bei Wochendausflügen im Sommer funktioniert, die dieses Hemd in den USA so beliebt machte. Um seine Popularität noch weiter zu erhöhen, kombiniert der Stoff nicht nur Haltbarkeit und Flexibilität, sondern neigt dank seiner dickeren Gewebeart auch weniger zum Knittern. Wir wagen zu behaupten, dass dies ebenso wichtig wie seine Vielseitigkeit ist.

Zusammenfassung

Seine überaus breiten Anwendungsmöglichkeiten, seine Haltbarkeit und die Fähigkeit, Sie jederzeit gut aussehen zu lassen, sind Eigenschaften, die Sie bei keinem anderen Kleidungsstück finden werden. Wir lieben vielseitige Kleidungsstücke, die uns gut aussehen lassen. Die Schotten wussten es, die Engländer wussten es und die US-Amerikaner wussten es. Und alle Männer, die ein paar Oxford-Hemden im Schrank haben, wissen es auch.

So tragen Sie Ihr Oxford-Hemd

Angesichts der Vielseitigkeit des Oxford-Hemds ist es fast leichter zu sagen, wann man es nicht tragen sollte. Die Robustheit dieses Stoffes macht es zum perfekten Begleiter in der kühleren Jahreszeit, gleichzeitig ist es atmungsaktiv, was es auch an wärmeren Tagen zu einer guten Wahl macht. Ein gut geschnittenes Oxford-Hemd können Sie problemlos ins Büro tragen. Des Weiteren ist es perfekt, wann immer Sie gleichzeitig gut gekleidet und informell auftreten wollen, wie etwa bei Familienfeiern oder zu einem Treffen mit Freunden nach der Arbeit. Die einzige Gelegenheit, bei der Sie sich für eine andere Art von Hemd entscheiden sollten, ist, wenn Sie etwas formeller aussehen möchten, wie z. B. bei einer Hochzeit oder bei wichtigen Geschäftstreffen. Denken Sie an seine geschichtliche Verwendung als Sportbekleidung. Wie bereits erwähnt, passt das Oxfordhemd gut zu einer Krawatte. Wenn Sie einen klassischen Button-down-Kragen wählen, sollten Sie einen kleineren Krawattenknoten in Betracht ziehen. Wenn Sie sich für einen Cutaway-Kragen entscheiden, können Sie einen größeren Krawattenknoten tragen, der gut zu einem Blazer passt, um etwas formeller zu wirken.

Das Oxford-Gewebe

Es ist die Webtechnik, die ein Oxford-Hemd zu einem Oxford-Hemd macht. Hierbei handelt es sich um eine einfache Korbflechttechnik, bei der die beiden Schussfäden mit zwei Kettfäden gekreuzt werden. Traditionell wird ein Oxford-Hemd stets mit zwei verschiedenfarbigen Fäden gewebt, von denen einer weiß ist, wodurch seine leicht erkennbare Textur entsteht, die etwas rauer ist als beispielsweise Popelin. Eine Oxford-Version mit einer glatteren Textur wird Pinpoint Oxford genannt und aus dünnerem Garn gewebt.

Die ganze oxford-hemden

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